Laut pakistanischen Medizinern leiden Zivilisten nach den Angriffen von US-Drohnen auf die Stammesgebiete im Nordwesten des Landes vermehrt an Haut-, Augen- und Atemwegserkrankungen, berichtete ein Press TV-Reporter am Donnerstag aus Peshawar. Vieles deute darauf hin, dass chemische Waffen zum Einsatz gekommen seien. “Da die Raketen der US-Drohnen gefährliche chemische Stoffe enthalten, leiden viele der betroffenen Patienten an komplizierten Erkrankungen, die durch die tödlichen chemischen Stoffe in den Raketen verursacht wurden”, sagte ein pakistanischer Arzt, der anonym bleiben möchte. Die Bevölkerung Pakistans ist wegen der US-Drohnen-Angriffe auf ihr Land aufgebracht und wütend. Seit 2008 sind bisher hunderte Zivilisten bei diesen Angriffen ums Leben gekommen.
9 Juni 2011 - 19:30
News ID: 246479
Die USA setzten bei ihren Luftangriffen auf pakistanische Stammesgebiete chemische Waffen ein.